Schule einmal anders

Unsere Welt ist ein Wunder, aber ein empfindliches Wunder. Um den Kindern einen Einblick in diese Wunderwelt und den Umgang mit unserer Natur zu vermitteln, findet an der beef.ch die Schule einmal anders statt. Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schultag ausserhalb des Schulzimmers ermöglicht – sie können dabei Tiere und Natur hautnah miterleben. Das Ziel ist, dass die Kinder die Einzigartigkeit der Erde, der Natur und des Lebens erkennen und durch vielfältige Aktivitäten in den Werkstätten die Natur und das Tier schätzen, schützen und verstehen lernen.

Die Werkstätten

Die Werkstätten finden von Montag bis Freitag, 2. – 6. September, jeweils morgens (Start 8:45 oder 9:15 Uhr) und nachmittags (Start 13:15 oder 13:45 Uhr) statt. Eine Werkstätte dauert 3 Stunden.

Die Mutterkuh

Die Schüler lernen nicht nur die Rindviehrassen auf dem Gelände kennen, sondern erfahren auch wie eine Kuh denkt und wie man mit Mutterkühen umgeht. Die Schüler lernen den Unterschied zwischen Milch- und Mutterkühen. Die Kuh-Kalb-Beziehung und das System Fleisch aus Gras wird näher betrachtet.

Die Milchkuh

Die Schüler erleben in dieser Werkstatt das Lebewesen Kuh, indem sie Kühe beobachten, zeichnen und streicheln. Sie lernen den Unterschied zwischen Milch- und Mutterkühen. Es wird das beef.ch-Gelände mit der grossen Ausstellung verschiedener Rindviehrassen erkundet. Die mutigsten dürfen sogar selber im melken versuchen.

Schaf und Ziege

Die Schüler bekommen einen Einblick in die Vielfalt der Schaf- und Ziegenrassen und deren Produkte. Sie erfahren, wie Schafe und Ziegen gehalten, gefüttert und gezüchtet werden. Unter der Anleitung einer Fachfrau des Spycher Handwerks wird aus Schafwolle ein Gegenstand gefilzt, den die Kinder als Erinnerung mit nach Hause nehmen dürfen.


Pferde

Die Faszination, welche die Pferde auf Menschen aus üben ist riesig. Welche Bedürfnisse hat aber nun ein Pferd an die Haltung, Fütterung und Nutzung und wie kommuniziert es in der Herde und zu uns Menschen? Welche Nutzungsarten gibt es? Wie fühlt es sich an, auf einem Pony zu reiten, auf was muss geachtet werden? Antworten auf diese Fragen werden gemeinsam mit den Schülern erarbeitet.

Bauernhof

Neben all den Tieren gibt es auf dem Bauernhof natürlich auch Acker- und Gemüsekulturen. Die Schüler lernen wie verschiedene Kulturen heranwachsen und wozu sie genutzt werden können. Zudem dürfen sie sich selber beim Kartoffelgraben versuchen.

Jagd und Wild

Die Schüler lernen, welche Tiere im Wald vorkommen. Sie lernen die Wichtigkeit des Hundes für die Jäger erkennen und dass Hunde gerne mitarbeiten. Die Schüler lernen, wer was frisst und wo Schäden entstehen können im Wald, Feld und auf dem Hof.

Artenvielfalt

Die Werkstätte wird unterstützt vom Naturnetz Pfannenstiel und zeigt die Vielfalt der Kulturlandschaft mit Ackerland, Wiesen und Naturflächen. Auf einer Magerwiese werden durch Suchen und Beobachten typische Pflanzen- und Tierarten kennengelernt.

Walderlebnis

Jede Schüler soll verstehen, wie ein Baum im Wald heranwächst. Eines der wichtigsten Produkte aus dem Wald ist Holz. Dieses wird in der Schweiz so genutzt, dass damit die Lebensgemeinschaft Wald nicht beeinträchtigt wird.

Holzbau und Powerwald

Die Schüler lernen zusammen mit einem Zimmermann den konventionellen und den Rundholzbau kennen. Im Baumkronenparcours erleben sie den Lebensraum Wald von einer anderen Perspektive und üben ihre koordinativen Fähigkeiten.

Sinneswald und Boden

Die Schüler erfahren den Wald mit allen Sinnen und erkennen die Bedeutung des Waldes als Energielieferant früher, heute und in Zukunft. Im Teil Boden lernen die Schüler die Bedeutung und Wichtigkeit des Bodens kennen. Sie verstehen, dass der Boden Raum für viele Lebewesen bietet und viele wichtige Funktionen für Mensch und Natur erfüllt. Sie erfahren, dass der Boden weitaus mehr ist als nur „Dreck", der an unseren Schuhen klebt.